30.07.2013, 12:00 Uhr | 0 |

Hoffnung für Herzpatienten Hightech-Gründerfonds investiert in NovaPump

Die Herztechnikfirma NovaPump GmbH aus Jena hat erfolgreich die Erstrundenfinanzierung gemeinsam mit dem Hightech-Gründerfonds abgeschlossen. Zielstellung ist die Entwicklung eines katheterbasierten Verfahrens zur Rechtsherz- und biventrikulären Unterstützung.

Katheterlabor
Á

Im Katheterlabor kann die Technologie von NovaPump Leben retten.

Foto: BVMed

Der Ansatz des Gründerteams um den Kardiologen und Erfinder der NovaPump Technologie, Markus Ferrari und den geschäftsführenden Gesellschafter Ronald Reich bietet deutliche Vorteile gegenüber dem heutigen Stand der Technik. „Basierend auf dem seit vielen Jahren in der interventionellen Kardiologie etablierten katheterbasierten Verfahrens der IABP-Technologie (Intraaortale Gegenpulsationsverfahren) wird die NovaPump-Technologie um einen neuartigen patentierten Pumpkatheter mit spezieller Ventillösung ergänzt. Damit wird das Verfahren erstmals auch für den rechten Ventrikel und somit für Patienten mit Rechtsherzversagen nach Hinterwandinfarkt oder akut dekompensierter Rechtsherzinsuffizienz einsetzbar. Die durch unser Verfahren erzielbare Pumpunterstützung für die Akutmedizin wird signifikant über den erreichbaren Pumpvolumina heutiger Stand-alone-IABP’s liegen“, erläutert Feinwerktechnik-Ingenieur Reich.

„Zur Notfallbehandlung von Patienten mit akuter Rechtsherzinsuffizienz, von Patienten mit isoliertem Rechtsherzinfarkt oder in kardiogenem Schock, bei denen heute die durchschnittliche Mortalitätsrate in den Industrienationen trotz der modernen Herzmedizin auf 1-Jahresbasis noch über 50% liegt, sehen wir unserem neuen Verfahren der NovaPump ein erhebliches Zukunftspotential und ein verbessertes Werkzeug für den interventionellen Kardiologen. Es ist unser Ziel, nach der Produktzulassung in 2016 viele Patientenleben retten zu können“, so Kardiologe Ferrari.

http://www.novapump.de

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