21.10.2013, 15:01 Uhr | 0 |

Wachstumskapital für Inreal Technologies HTGF investiert in virtuelle Räume

Das Karlsruher Start-up Inreal Technologies GmbH wird durch seine bestehenden Soft- und Hardwarelösungen Planungsprozesse im Baugewerbe weiter vereinfachen und so kostspielige Änderungen nach Baufertigstellung und Unzufriedenheit beim Bauherrn vermeiden. Der HTGF (Hightech-Gründerfonds) und zwei Privatinvestoren sind beeindruckt – und werden das weitere Wachstum von Inreal Technologies finanzieren.

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Sehen, wie das eigene Haus aussieht, bevor es gebaut ist. Mit der Technologie von Inreal ist das möglich. Künftig soll die Brille auch Stadtplanern behilflich sein.

Foto: Inreal

Mit dem Kapital soll das bestehende Produktportfolio ausgebaut werden und das Produkt- und Serviceangebote für Planungs- und Entscheidungsprozesse unterschiedlicher Branchen optimiert werden. Bereits heute ermöglichen es die Lösungen der Inreal Technologies GmbH, mit einer speziellen Brille in geplante Umgebungen visuell einzutauchen.

Entscheidungsprozesse im Wohnungs- als auch Gewerbebau basieren nach wie vor auf großformatigen Grundrissplänen und kleinen Papiermodellen. Aufgrund dieser Grundlage werden kapitalintensive Entscheidungen getroffen. Kostspielig erstellte Vorschaubilder werden häufig aus Zeitmangel vermieden oder aufgrund mangelnder Aussagekraft außen vor gelassen. „Das Resultat sind teure Änderungen nach Baufertigstellung, unzufriedene Bauherren und fragwürdige Architektur“, erläutert Gründer Moritz Luck.

Inreal ermöglicht, bereits während der Planungsphase förmlich in das Gebäude einzutauchen. Durch eine Brille mit integrierten Bildschirmen wird das Gefühl vermittelt, sich an dem gewünschten Ort zu befinden. Der künftige Kunde oder Investor kann sich frei umschauen und über einen Hand-Joystick durch das Gebäude laufen. Somit wird durch Raumgefühl eine Planungs- und Entscheidungssicherheit erzeugt, die den Entscheidungsprozess deutlich vereinfacht. Inreals zufriedenen Kunden erfreuen sich bereits des verringerten Erklärungsbedarfs: Verschiedene Varianten, Böden oder Einbauelemente können durch den Vertrieb per Knopfdruck getauscht werden.

„Durch das Investment können wir unsere Kundennähe durch weitreichenden Service und Produktanpassungen deutlich ausbauen“, ergänzt der Geschäftsführer der Inreal Tech. GmbH, Thomas Schander. Die zusätzliche Kapitalausstattung wird genutzt, um die Produktpalette an weitere Anwendungsfelder anzupassen – Ladenkonzeption oder Stadtplanung.

Bereits in der Vergangenheit wurde Inreal durch das staatliche Exist-Förderprogramm und das Karlsruher KIT unterstützt. Das Unternehmen überzeugte die Investoren durch seine Vielzahl an erfolgreichen Kundenprojekten und einer klaren Roadmap hin zu weiteren Lösungen.

Inreal Technologies veranschaulicht, was bisher der Vorstellungskraft vorbehalten war. In Planungs- und Verkaufsprozessen können Entscheider durch eine Spezialbrille an den Zielort versetzt werden. Somit entsteht eine akustische und optische Planungs- und Entscheidungssicherheit. Das Unternehmen wurde 2011 von Thomas Schander und Moritz Luck in Karlsruhe gegründet. Partner wie Bilfinger, WeberHaus oder Carl Zeiss arbeiten bereits eng mit Inreal zusammen und profitieren von den neuen Wettbewerbsvorteilen.

http://www.inreal-tech.com

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