01.12.2013, 12:01 Uhr | 0 |

Gimv führt Finanzierungsrunde Biotech Covagen sichert sich 42 Mio. CHF

Das Biotechunternehmen Covagen mit Sitz in Zürich hat in einer Serie-B-Finanzierungsrunde mit zwei Tranchen 42 Mio. CHF eingesammelt – mit einer Option auf weitere 14 Mio. CHF. Es handelt sich um eine der größten privaten Finanzierungsrunden in Europa für eine Biotech-Firma im  präklinischen Stadium.

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Karl Nägler, Partner bei Gimv, setzt volles Vertrauen in die Forschungsprojekte von Covagen. Über 8 Mio. CHF hat seine Beteiligungsgesellschaft jetzt in das Schweizer Unternehmen investiert.

Foto: Gimv

Die frischen Mittel sollen vor allem in die klinische Entwicklung von Covagens Projekt FynomAb® COVA322 fließen, dem ersten klinischen Kandidaten, der auf Basis der von Covagen konzipierten Plattformtechnologie FynomAb entwickelt wurde. Dieser bispezifische TNF/IL-17A-Hemmer zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis und anderen entzündlichen Erkrankungen hat nach Angaben des Unternehmens einen neuartigen Wirkungsmechanismus, der mit monoklonalen Antikörpern nicht möglich ist. Anfang nächsten Jahres sollen die klinischen Studien für COVA322 beginnen. Darüber hinaus will Covagen mit der Kapitalspritze seine Onkologieforschungsprogramme vorantreiben.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wird von der europäischen Investmentgesellschaft Gimv angeführt, die 8,3 Mio. CHF beisteuert. Außerdem beteiligt sind Ascent Biomedical Ventures sowie die bestehenden Investoren Novartis Venture Fund, Edmond de Rothschild Investment Partners, Seroba Kernel Life Sciences, Ventech und MP Healthcare Venture Management, Inc.

„Wir freuen uns sehr, diese Finanzierungsrunde anzuführen, denn wir sind der Auffassung, dass Covagen in der Lage ist, mit differenzierte bispezifische Therapeutika zu entwickeln, die eine neuartige Wirkungsweise und eine höhere Wirksamkeit aufweisen“, sagt Karl Nägler, Partner bei Gimv. Bei früheren Finanzierungen hatte das Unternehmen insgesamt 14 Mio. CHF eingesammelt.

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Von ps
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