19.05.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Wettbewerb carzapp gewinnt „made in.de“-Award

Unitymedia und seine Konzernmutter Liberty Global haben in Berlin die Preisträger des „made in.de“-Awards 2015 geehrt. Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, würdigte die Preisträger und überreichte den Award an Oliver Lünstedt und Sahil Sachdeva, die Gründer und CEOs des Berliner Start-up-Unternehmens carzapp.

unitymediacarzapp
Á

Lutz Schüler, CEO Unitymedia, gartuliert Oliver Lünstedt und Sahil Sachdeva, Gründer und CEOs von carzapp. Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Moderatorin Judith Rakers zeigten sich ebenfalls angetan vom Geschäftskonzept des Berliner Start-ups.

Foto: Unitymedia

Die Telekommunikations- und Medienunternehmen Unitymedia und Liberty Global zeichnen mit dem mit 25.000 Euro dotierten „made in.de“-Award digitale Geschäftsideen von Start-ups aus, die das Potenzial haben, dem Wirtschaftsstandort Deutschland neue Impulse zu geben.

Das 2012 gegründete Unternehmen carzapp überzeugte Online-Community, Fachleute und Juroren mit seinen intelligenten Zugangslösungen von der Hardware bis zur Software, die sich beispielsweise für Carsharing, Fuhrparkmanagement und die Optimierung von Logistikprozessen eignen.

Die Start-ups HQLabs aus Hamburg und VivoSensMedical aus Leipzig konnten sich als ebenbürtig Zweitplatzierte jeweils über einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro freuen.

„Die Zukunft ist digital, und Deutschlands Digitalwirtschaft verfügt über Riesenpotenzial. Wir glauben, es ist an der Zeit, einen deutschen digitalen Champion zu schaffen. Mit dem ‚made in.de’-Award rücken wir besonders vielversprechende Start-ups ins Scheinwerferlicht und unterstützen sie auf dem Weg zum internationalen Durchbruch“, so Unitymedia CEO Lutz Schüler.

Einen mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis vergab die Jury unter dem Vorsitz von Lutz Schüler an Evopark. Das Kölner Unternehmen hat eine Funkkarte entwickelt, die Parkhausschranken öffnet. Abrechnung und Parkplatzzuweisung erfolgen über die dazugehörige App. Evopark gehörte zu den Favoriten des Online-Votings.

Die Preisträger des vergangenen Jahres haben den „made in.de“-Award zum weiteren Ausbau ihres Unternehmenserfolgs nutzen können. TVSmiles, Sieger des Wettbewerbs 2014, ist mit seinem Dienst gerade in Großbritannien gestartet. Finalist Jobcluster zählt nach dem Ranking „Technology Fast 50“ von Deloitte zu den am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands. Und auch der dritte Finalist ChannelPilot ist nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde mit neuem Großinvestor weiter auf Expansionskurs.

Mehr als 100 Unternehmen hatten sich auf der Website http://www.made-in-de.net für den „made in.de“-Award 2015 beworben. Die Preisträger wurden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren bestimmt. Parallel zu einem Online-Voting beurteilten Fachleute die eingereichten Bewerbungen anhand von Kriterien wie Wachstumspotenzial, Alleinstellungsmerkmal und Plausibilität der Finanzplanung. Der Jury gehörten namhafte Vertreter der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Medien, Start-up-Förderer sowie Vertreter von Unitymedia und Liberty Global an.

Anzeige
Von sta | Präsentiert von VDI Logo
Zur StartseiteZur Startseite
kommentare

Aktuell wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben. Loggen Sie ich ein oder melden Sie sich neu an, wenn Sie noch keine Zugangsdaten haben
> Zum Login     > Neu anmelden