10.06.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Informatik Gemischtes Quartett gewinnt Wettbewerb von HHL und HPI

Die Potsdamer Informatikstudenten Alexander Schulze und Jonas Kemper (beide 24) sowie die Leipziger Business-Studentinnen Josefine Niemand (32) und Luisa Strachwitz (27) haben den ersten gemeinsamen Start-up-Wettbewerb des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und der Handelshochschule Leipzig (HHL) gewonnen. Das Team bekommt 50.000 Euro, um die Gründung eines eigenen Unternehmens vorantreiben zu können.

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Sieger und Förderer (v.l.n.r.): HHL-Rektor Andreas Pinkwart, HPV-Geschäftsführer Yair Re'em, Alexander Schulze und Jonas Kemper (beide HPI-Studenten), HPI-Direktor Christoph Meinel.

Foto: HPI/D.Lässig

Das studentische Gewinner-Quartett entwickelt eine Kombination aus online verfügbarer Zeiterfassungs-Software und Hardware. „Die existierenden Lösungen sind für kleine und mittlere Unternehmen unbefriedigend, da teuer und kompliziert“, erläuterte HPI-Student Schulze, der aus dem thüringischen Arnstadt stammt.

„Erstaunlicherweise erfassen 45% dieser Unternehmen ihre Zeit immer noch manuell, 23% noch gar nicht“, fügte sein Kommilitone Kemper hinzu. Kemper kommt aus Wuppertal.

Das Team will seine innovative Zeiterfassungs-Lösung noch im Juni auf den Markt bringen. Nach eigenen Angaben gibt es schon Kunden, die „nur darauf warten, zuschlagen zu können“, so Schulze.

Die beiden Leipziger HHL-Kommilitoninnen konnten nicht zur Siegerehrung nach Potsdam kommen. Das Preisgeld kommt vom Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV).

Das Hasso-Plattner-Institut (www.hpi.de) aus Potsdam und die Business School HHL (www.hhl.de) aus Leipzig haben 2015 erstmals ein gemeinsames Start-up-Bootcamp ausgerichtet. Die dreiteilige Veranstaltung bot exzellenten Studenten aus den Bereichen IT und Wirtschaft die Möglichkeit, sich zu vernetzen und ihre Gründungsideen umzusetzen. An einem Wochenende im April lernten sich die neun Leipziger und acht Potsdamer Studierenden kennen, bildeten gemischte Teams und arbeiteten an der Grundlage ihrer Geschäftsideen. In den anschließenden beiden Monaten holten die angehenden Jungunternehmer Meinungen möglicher Nutzer ihrer Produkte ein. Vier Teams durften dann ihre Ideen am Freitag auf der Abschlusspräsentation vorstellen. Die Wettbewerbsjury bildeten der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, Christoph Meinel, der Rektor der HHL, Andreas Pinkwart, und der Geschäftsführer des Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures, Yair Re'em.

Organisiert haben den Wettbewerb die Entrepreneurship-Förderer des HPI und der HHL-Lehrstuhl für Innovation Management und Entrepreneurship. Das Hasso-Plattner-Institut hat es sich zum Ziel gesetzt, Studenten verstärkt dazu zu motivieren, ein Start-up zu gründen oder in Start-ups zu arbeiten. Dazu dienen z.B. ein gemeinsamer Businessplan-Wettbewerb mit HPV, eine IT-Entrepreneurship-Vorlesung und das Coaching von Start-ups, die HPI-Absolventen gegründet haben.

http://hpi.de/studium/entrepreneurship.html

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