16.03.2015, 12:00 Uhr | 0 |

Businessplan Wettbewerb Die Sieger der Phase 1 im MBPW 2015

Die Phase 1 des Münchener Businessplan Wettbewerbs 2015 (MBPW) ist abgeschlossen. Zehn Top-Hightech-Geschäftsideen wurden prämiert. Die Sieger kommen aus den Branchen Life Science, IT, Energie und Maschinenbau.

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Das Gründerteam Iuvas hat einen Trinkbecher entwickelt, den Patienten vollständig entleeren können, ohne dabei den Kopf nach hinten abzuwinkeln – wichtig für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die beim Trinken Gefahr laufen, Flüssigkeiten in die Lunge zu bekommen.

Foto: MBPW

Die prämierten Life Science-Konzepte zeigen, wie Forschungsergebnisse aus dem Labor den Weg zum Einsatz in verschiedenen Industriezweigen finden. Das Gründerteam 4Gene aus der TU München entwickelt natürliche, biotechnisch hergestellte Aroma-Glykoside. Die bisher sieben selbst entwickelten Stoffe werden an Aromahäuser und Chemikalienhändler weltweit verkauft. Die Wissenschaftler hinter Coldplasmatech vermarkten eine großflächige Therapieform zur Behandlung chronischer Wunden. Durch die heilenden und desinfizierenden Eigenschaften des Plasmas können sogar als austherapiert geltende, chronische Wunden behandelt werden. Das Gründerteam CytoSwitch aus der Ludwig-Maximilians-Universität München will Photostatins für den Einsatz durch Biologen weltweit etablieren. Damit lassen sich Wirkstoffe präziser verabreichen und ihr Effekt wird besser sichtbar. Hinter FasCiPlex steht ein Gründerteam aus der TU München, das dazu beitragen will, Zucker als Grundstoff für die Industrie als Ersatz für Erdöl zu einzusetzen. Der namensgebende Enzymkomplex FasCiPlex macht dabei die Verwertung von pflanzlicher Biomasse, z. B. aus Abfällen, rentabel. Der neuartige Trinkbecher des Gründerteams Iuvas ermöglicht ein vollständiges Leeren des Bechers, ohne dabei den Kopf nach hinten abzuwinkeln – wichtig für alle Patienten mit Bewegungseinschränkungen, die beim Trinken Gefahr laufen, Flüssigkeiten in die Lunge zu bekommen. Das Wissenschaftler-Team Melliax Pharma aus der Max-Planck-Gesellschaft entwickelt einen neuen Wirkstoff gegen Diabetes, der für Pharma-Partner auslizenziert werden soll.

Im Technologien- und Energiebereich wurde mit mobile hydro aus der TU München das Geschäftskonzept für ein schwimmendes low-cost Kleinstwasserkraftwerk prämiert. Zum Einsatz kommen soll es in flussnahen Regionen mit fehlender oder unzuverlässiger Stromversorgung. Die Vectoflow GbR aus der TU München richtet sich an Entwicklungsabteilungen z. B. in der Automobil- und Windkraftanlagen-Industrie. Ihre Sonden und Messsysteme werden individuell an das Einsatzgebiet angepasst und sind robuster als herkömmliche Produkte.

Die Sieger aus den IT Branchen haben Geschäftskonzepte für den professionellen Einsatz entwickelt. MedSchedule aus der LMU München positioniert sich als erste Online-Software für große Arztpraxen und Krankenhäuser, um vollautomatisch Dienstpläne zu managen. Das Gründerteam TerraLoupe nutzt hochpräzise 3D-Geo-Bilddaten um virtuelle 3D-Modelle auf Basis von großen Gebieten zu generieren und heutige Informationslücken von Kunden, z.B. Versicherungen und aus der Automobil-Branche, zu schließen.

Im Wettbewerb läuft bereits die Phase 2, bei der bisherige Teilnehmer und neue Teilnehmer die gleichen Chancen haben. Die online Abgabe zur Phase 2 des Münchener Businessplan Wettbewerbs geht bis einschließlich 24. März 2015, 24 Uhr. Nun stehen die Aspekte Markt, Marketing und Vertrieb im Fokus. Alle Informationen und die Termine der kostenlosen, begleitenden Workshops zur Businessplan-Erstellung stehen im Internet.

http://www.baystartup.de

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