06.08.2014, 12:00 Uhr | 0 |

Frauenpower BPW Berlin-Brandenburg: Erfolgreiche Gründerinnen

Beim BPW Berlin-Brandenburg werden viele Erfolgsgeschichten von Frauen geschrieben. 1592 Menschen nahmen im Wettbewerb 2014 die kostenlosen Angebote des BPW in Anspruch. Davon waren 662 Frauen. Einige Beispiele:

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Die baukind-Gründerinnen Lilia Kleemann (2.v.r.) und Nathalie Dziobek-Bepler (3.v.r.) im Kreise ihres Teams.Gemeinsam konzipieren sidn Kindergärten.

Foto: baukind

Mit ihrem Konzept eines Rundum-Services für den Bau von Kindergärten konnte baukind 2012 den Wettbewerb in der Kategorie BPW Service für sich entscheiden. Gegründet hatten Lilia Kleemann und Nathalie Dziobek-Bepler bereits im Jahr zuvor. Ihre Zielgruppe sind öffentliche Träger sowie Betriebe, die einen Betriebskindergarten eröffnen möchten. baukind unterstützt dabei von der Immobiliensuche über die Beantragung von Fördergeldern bis hin zur Ämterkoordination, bietet Architekturleistungen in allen Leistungsphasen, berät bei der Inneneinrichtung und als Fachplaner bei großen Bauvorhaben. Die Geschäftsidee findet großen Anklang: Nicht nur über die Spezialisierung (auf den Bereich Sonderbau Kindergärten) wurde baukind zu einem gefragten Büro in ganz Deutschland. Für seine einzigartige Gestaltung wurde das Unternehmen bereits mehrfach ausgezeichnet und in vielen renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Mittlerweile hat baukind an über 50 Kitabau-Projekten gearbeitet.

Dass immer mehr Frauen mit Hilfe des BPW den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, zeigt auch das Team von Original Unverpackt. Die Idee: Ein Supermarkt, der gänzlich auf Verpackungen verzichtet. 2013 schafften sie es damit in der zweiten Wettbewerbsstufe auf den ersten Platz der Kategorie BPW Service und konnten sich am Ende des Wettbewerbs als Gewinner des BPW-Nachhaltigkeitspreises durchsetzen. Anfang Mai dieses Jahres riefen die beiden Gründerinnen, Milena Glimbovski und Sara Wolf, eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben, deren Erfolg die Erwartungen des Original Unverpackt-Teams bei weitem übertraf. Die Crowdfunding-Schwelle von 20.000 Euro war bereits nach einem Tag geknackt. Aus der 40 Tage dauernden Kampagne resultierten knapp 110.000 Euro finanzielle Unterstützung sowie wachsende Bekanntheit.

Das Konzept des ersten Supermarktes, der ohne Einweg-Verpackungen auskommt, wird nun im Spätsommer dieses Jahres umgesetzt. Der erste Laden eröffnet in Berlin-Kreuzberg. Darüber hinaus arbeitet das junge Unternehmen bereits an einem Franchising-Konzept.

Etwas Besonderes ist auch die Geschäftsidee von Hannah Elisabeth Gritz: Mit den Designs für unterschiedlichste Materialien wie Wohntextilien, Bekleidungsstoffe, Tapeten, Fliesen oder auch Leder ihres Unternehmens Elisa Melanzani erobert sie derzeit die Designwelt. Beim BPW kam sie 2012 unter die besten Fünf in der Kategorie BPW Service. Inzwischen werden die in Maßarbeit angefertigten Produkte von Elisa Melanzani international gehandelt. Lokal vertreten Luxusmarken wie Lars Leppin (Stilwerk) und Idee Kreativmarkt (Ka-DeWe) die unverwechselbaren Stoffe und Tapeten des edlen Designerlabels. In Form von liebevoll handgearbeiteten Lampenschirmen oder als Flächenvorhang aus schwerem Leinen erreichen die außergewöhnlich bedruckten Artefakte ihre Besitzer.

Die Gründungen der fünf ehemaligen BPW-Teilnehmerinnen sind drei der knapp 1600 Unternehmen, die seit Bestehen des Wettbewerbs entstanden und bis heute am Markt tätig sind und über 9000 Arbeitsplätze in der Region geschaffen haben.

Der BPW wird organisiert von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg.

http://www.b-p-w.de

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