27.01.2016, 07:54 Uhr | 0 |

Sieben Tipps Was Ingenieure an ihrem ersten Arbeitstag beachten sollten

Lampenfieber vor dem ersten Tag in der neuen Firma? Völlig normal. Damit Sie sich aber nicht völlig kopflos ins kalte Wasser stürzen, hier ein paar Tipps, wie Sie den ersten Arbeitstag mit neuen Kollegen und Aufgaben erfolgreich meistern. 

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Der erste Arbeitstag in einem neuen Unternehmen ist nicht ganz einfach. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Foto: HP Deutschland

1. Pünktlichkeit ist das A und O

Gehen Sie auf Nummer sicher und verschaffen sich einen Überblick über Ihren Anfahrtsweg. Wenn Sie die Strecke nicht abfahren wollen, informieren Sie sich vor Antritt der neuen Stelle am besten mehrfach über Google Maps, wie viel Zeit Sie einplanen müssen. Lassen Sie sich nicht von einer Baustelle überraschen und kommen gleich am ersten Arbeitstag zu spät.

Und klären Sie vorher die Parkmöglichkeiten ab. Wenn Sie Bus oder Bahn nutzen wollen, nehmen Sie lieber eine Verbindung früher. Erscheinen Sie aber nicht mehr als zehn Minuten vor der verabredeten Zeit am Arbeitsplatz. Überbrücken Sie die Zeit lieber mit einem Kaffee oder einem kleinen Spaziergang um den Block. Das baut Stress ab.

2. Besser in Sakko oder Rock als zu leger gekleidet

Wie Sie sich kleiden sollen? Wenn Sie nicht wissen, was im neuen Unternehmen Standard ist, entscheiden Sie sich besser für Sakko und Hose oder den knielangen Rock als für die legere Jeans. Haben Sie die Kollegen und Kolleginnen kennen gelernt, können Sie sich an deren Outfit orientieren.

Verzichten Sie aber im Job auf Extravaganz und grelle Farben. Immer. Achten Sie auf saubere Schuhe. Wenn Sie auf Baustellen müssen, denken Sie an ein Paar zum Wechseln.

3. Seien Sie freundlich, aber nicht aufdringlich

Erwarten Sie am ersten Tag nicht zu viel von Ihren neuen Kollegen. Für diese ist es ein ganz normaler Arbeitstag. Lächeln Sie, wenn Sie aneinander vorgestellt werden. Ein „Schön, Sie kennenzulernen“ darf auch sein. Beobachten Sie, wie Ihr Gegenüber reagiert. Reicht Ihnen die Person die Hand oder schaut Sie nur kurz vom Computer auf? Akzeptieren Sie Letzeres. Niemals Körperkontakt aufdrängen. Und auch nicht das „Du“. Warten Sie, bis es Ihnen angeboten wird. Nehmen Sie reserviertes Verhalten zu Beginn nicht persönlich. Das wird schon.

4. Die richtigen Worte zurechtlegen

Egal, ob Sie in einer Runde offiziell vorgestellt werden oder bei einem Rundgang einzelnen Kollegen: Überlegen Sie sich vorher, was Sie sagen möchten. Vielleicht sagen Sie etwas zur Funktion, die Sie einnehmen werden, und machen ein paar kurze Anmerkungen zu Ihrem Werdegang. Keinesfalls sollten Sie schlecht über ehemalige Kollegen oder Arbeitgeber sprechen!

Und ein Satz zum Hobby darf auch sein. Vielleicht ein Anknüpfungspunkt für ein Gespräch beim gemeinsamen Mittagessen, falls dieses im Betrieb Usus ist. Erkundigen Sie sich danach, am besten bei jemandem, der Ihnen auf Anhieb sympathisch ist und die Bereitschaft signalisiert, sich ein wenig um Sie zu kümmern.

5. Namen und Funktionen merken

Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie sich sofort alle Namen und Funktionen merken. Aber: Wichtige Personen, die Sie auf der Homepage des Unternehmens finden, sollten Sie kennen. Bei den anderen hilft ein kleines Notizbuch, in dem Sie sich die Namen und Hinweise eintragen, die Ihnen bei der Zuordnung helfen. Auch wichtige Anlaufstellen und Räumlichkeiten sollten Sie sich aufschreiben.

6. Verbesserungsvorschläge zurückhalten

Erledigen Sie die Arbeit, die man Ihnen aufträgt, zunächst einmal so, wie es im Unternehmen üblich ist. Kommen Sie nicht gleich zu Beginn mit Verbesserungsvorschlägen. Arbeiten Sie mit dem vorhandenen Material. Ist Ihnen etwas unklar, verschaffen Sie sich zunächst einen Gesamtüberblick und sammeln Fragen.

Nur wirklich dringende Fragen sollten Sie sofort stellen. Ansonsten gilt: Lieber einmal geballt Informationen einholen, als die Arbeit anderer ständig zu unterbrechen. Und vergessen Sie nicht, sich am Ende des Tages für deren Hilfe zu bedanken.

7. Dem Chef differenziertes Feedback geben

Seien Sie darauf vorbereitet, dass sich Ihr neuer Chef erkundigt, wie denn Ihr erster Tag war. Etwas mehr als „ganz okay“ wird dann schon von Ihnen erwartet. Erklären Sie, wo Sie Ihre Erfahrung nutzen konnten, um sich schnell einzuarbeiten, und wo Sie noch Unterstützung benötigen. Und dann genießen Sie den Feierabend. Sie haben ihn verdient.

Auch wenn Sie den ersten Tag und die erste Woche gut überstanden haben, lauern natürlich weitere Probleme. Zum Beispiel kann es bei Kommunikation immer Missverständnisse geben. Hier haben wir die schlimmsten Kommunikationsfallen zusammen getragen. Außerdem können Sie eine ganze Menge tun für ein besseres Betriebsklima – und damit auch für Ihre Freude bei der Arbeit. 

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Von Martina Kefer
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